„Es braucht jemanden in Düsseldorf, der die Probleme unserer Kommunen wirklich kennt“

01 Mrz
2016

Markus Ramers, Vorsitzender der SPD im Kreis Euskirchen, wirft seinen Hut in den Ring für eine Kandidatur seiner Partei bei der Landtagswahl im Mai 2017 – Der Blankenheimer erklärte am Dienstag: „Ich bewerbe mich, weil der Kreis Euskirchen eine Vertretung mit ebenso großem sozialem Wertebewusstsein wie Durchsetzungsvermögen in Düsseldorf braucht“

Kreis Euskirchen – Markus Ramers, Vorsitzender der SPD und stellvertretender Landrat im Kreis Euskirchen, will auch auf Landesebene Verantwortung für seine Heimat übernehmen. Deshalb möchte der Blankenheimer bei der Landtagswahl im Mai 2017 für seine Partei kandidieren: „Ich bewerbe mich, weil der Kreis Euskirchen eine Vertretung mit ebenso großem sozialem Wertebewusstsein wie Durchsetzungsvermögen in Düsseldorf braucht – und zwar von jemandem, der im Kreis Euskirchen lebt, arbeitet und mit vielen Menschen aus sämtlichen gesellschaftlichen Schichten im Kontakt ist.“

Als nächstes möchte der in Bad Münstereifel tätige Lehrer die Mitglieder der SPD im Wahlkreis 8 (Euskirchen I) davon überzeugen, ihn im September als Kandidaten aufzustellen und mit ihm gemeinsam in den Wahlkampf zu gehen. Ramers: „Dazu werde ich im Vorfeld den SPD-Ortsvereinen im Wahlkreis Rede und Antwort stehen, denn der Rückhalt und die Bedürfnisse der Basis sind mir sehr wichtig.“ Vorstellen wird er sich den Genossinnen und Genossen nicht müssen, schließlich ist er seit über zehn Jahren in der Partei und seit 2013 deren Vorsitzender.

Der 29-Jährige ist auch in der Politik im Kreis Euskirchen kein Unbekannter: Er sitzt für die SPD seit 2009 im Gemeinderat in Blankenheim und im Kreistag in Euskirchen. Markus Ramers ist unter anderem stellvertretender Landrat, Vorsitzender des Kreistags-Ausschusses für Bildung und Inklusion und Vorsitzender der Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen. Am St. Michael-Gymnasium unterrichtet Ramers die Fächer Mathematik und Geschichte.

Vor vielen Unterstützern – darunter unter anderem die Bundestagsabgeordnete Helga Kühn-Mengel und der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Kreistag Andreas Schulte – erklärte er der geladenen Presse seine Motivation zu kandidieren: „Der Kreis Euskirchen ist meine Heimat und ich engagiere mich gerne für die Menschen hier. Es braucht jemanden, der die Probleme und Herausforderungen aller Gemeinden und Städte im Kreis kennt und in Düsseldorf deren Interessen aktiv vertritt.“

 

Eine gute Betreuungslandschaft für Familien liege ihm am Herzen, und das nicht erst, seit er selber frisch gebackener Vater eines Sohnes sei. Auch wolle er sich in Düsseldorf für die Schulsozialarbeit einsetzen. Als Vorsitzender des Vereines „Vielfalt leben im Kreis Euskirchen e.V.“, der sich für Integration stark macht, freue er sich, dass NRW als erstes Bundesland einen Integrationsplan auf den Weg bringen wolle. Markus Ramers: „Daran will ich aktiv mitarbeiten. Denn Vielfalt bedeutet für den Kreis Euskirchen einen echten Gewinn.“

Aber auch die wirtschaftlichen Interessen des Kreises seien für ihn essentiell: „Ich will auch dafür arbeiten, dass wir als Region attraktiv für Firmen und Arbeitgeber sind – und dadurch nachhaltig Arbeitsplätze sichern und schaffen. Dafür braucht es Infrastruktur und gute Bedingungen.“ Hierbei könnten ihm seine Kontakte im Land helfen, so Ramers, der zeitweise auch Mitglied im Landesvorstand der SPD-Nachwuchsorganisation war.

„Besonders wichtig ist mir, ein Kandidat – und dann auch Abgeordneter – ‚zum Anfassen‘ zu sein. Ich will keine Entscheidungen in Düsseldorfer Hinterzimmern treffen. Mir ist wichtig, vor Ort zu sein, die Probleme selber zu sehen und dann Möglichkeiten für Lösungen zu suchen. Politiker sind nach meiner Vorstellung Dienstleister, die Lösungen suchen. Austausch, Anregungen und Kritik sind mir wichtig – ich will sehen, was es wo zu verbessern gibt“, beschreibt Ramers seine Vorstellung eines guten Abgeordneten.
Zum Landtagswahlkreis:

Zum Wahlkreis 8 – Euskirchen I gehören die Gemeinden Bad Münstereifel, Blankenheim, Dahlem, Euskirchen, Mechernich, Nettersheim, Weilerswist und Zülpich. Die Gemeinden Hellenthal, Kall und Schleiden gehören zum Wahlkreis 12 Düren II – Euskirchen II.
Über Markus Ramers:

Markus Ramers wohnt in Blankenheim-Freilingen, ist verheiratet und gerade Vater eines Sohnes geworden. Er unterrichtet am St. Michael-Gymnasium in Bad Münstereifel die Fächer Mathematik und Geschichte. Er sitzt für die SPD im Blankenheimer Gemeinderat und im Kreistag in Euskirchen. Dort ist er unter anderem stellvertretender Landrat, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Inklusion und Vorsitzender der Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen.  (Foto (c) Tameer Eden).

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