Bedrohung durch belgisches Kernkraftwerk: Ministerpräsident Laschet beweist erneut seine Unglaubwürdigkeit

07 Feb
2018

Nur etwa 80 Kilometer vom Kreis Euskirchen entfernt arbeiten im belgischen Tihange derzeit tickende Zeitbomben: Die Atommeiler des Kernkraftwerkes Tihange sind schon seit langem als große Gefahrenquelle für den Kreis Euskirchen und die größere Umgebung in den Schlagzeilen. Käme es zu einem Atomunfall in der Anlage, könnte radioaktives Material auch den Kreis Euskirchen verstrahlen. Aktuelle Meldungen aus den letzten Tagen geben Grund zur Sorge, dass die Gefahrenlage noch größer ist als ohnehin befürchtet wurde. „Es wird Zeit, dass die Reaktoren abgeschaltet werden und dazu braucht es politischen Druck auf allen Ebenen und über alle Parteigrenzen hinweg“, stellt der SPD-Kreisvorsitzende Markus Ramers fest.

 

Zu den aktuellen Presseberichten über erfundene Verhandlungen von Ministerpräsident Armin Laschet mit der belgischen Regierung über eine Abschaltung des Kernkraftwerks erklärt Ramers:

 

„Laschets Verhalten ist ein Schlag ins Gesicht für die Menschen bei uns im Kreis. Er behauptet, mit der belgischen Regierung in Gesprächen über die Abschaltung des Schrottmeilers zu stehen, und in Brüssel weiß niemand etwas davon. In solch einer wichtigen Frage brauchen wir keinen Angeber oder Prahlhans, der sich mit Heldentaten brüstet, die er nie begangenen hat. Das ist bedenklich. Laschets Verhalten ist dem Amt des Ministerpräsidenten nicht angemessen. Ich hoffe, dass die Landesregierung jetzt endlich ernsthaft aktiv wird.“

SPD Kreis Euskirchen
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